Über Mich

Vor einigen Jahren befand ich mich beruflich in einer Sackgasse. Ich wusste, wenn ich so weiter mache hat das schwerwiegende negative Folgen auf mein Leben. Deshalb entschloss ich mich dazu auszubrechen und mir einen lang gehegten Herzenswunsch zu erfüllen. Ich begann eine Ausbildung zur psychologischen Beraterin. Für Menschen in Krisensituationen da zu sein, ihnen zuzuhören um sie dann beim Finden ihrer Lösungswege und deren Umsetzung zu unterstützen, das war es was ich tun wollte. Eine wunderschöne Aufgabe. Durch mehrere nachfolgende themenbezogene Seminare, Kurse und Fortbildungen konnte ich mein Wissen weiter festigen.

Meiner inneren Stimme folgend, habe ich mich auch zur Sterbe- und Trauerbegleiterin ausbilden lassen. Dieser Ruf kam sehr dringend und unaufschiebbar. Nach Ausbildungsende wusste ich warum. Denn die Krankheit meines Vaters nahm plötzlich einen sehr schnellen Verlauf und so war er der erste Sterbende, den ich begleiten durfte. Das Wissen, das ich bei meiner Ausbildung erworben habe, hat mir bei der Begleitung meines Vaters und meiner Familie sehr geholfen. Seitdem arbeite ich ehrenamtlich in der Sterbe- und Trauerbegleitung.

Oft werde ich gefragt warum ich ausgerechnet diese Arbeit machen möchte. Leider stellt in unserer Gesellschaft  das Thema Tod und Trauer ein Tabuthema dar über das nicht gerne oder gar nicht gesprochen wird. Deshalb ist es so wichtig den Betroffenen und deren Angehörigen zur Seite zu stehen, ihnen Rückhalt, Verständnis und Trost zu geben und ein Ansprechpartner zu sein mit dem sie über alles mögliche aber vor allem über alles unmögliche sprechen können.
Das ist eine sehr intensive und erfüllende Aufgabe.

Während einer Weiterbildung zur Trauergruppen-Leiterin durfte ich eine Seminararbeit zum Thema „Angebot für Trauernde“ schreiben. Bei meinen Überlegungen worum es bei meiner Arbeit gehen soll und was ich anbieten möchte, bin ich schnell auf das Thema Meditation, reflektierende Gespräche und kreative Arbeit gekommen.
Beim Entwickeln dieses Projektes wurde mir bewusst, dass es sich nicht nur für Trauende eignet, sondern für jede Person, die sich von meinem Angebot angesprochen fühlt. Und so biete ich seit Dezember 2019 mein Konzept an:

“Kreatives Meditieren”

 

Die Arbeit macht mir sehr viel Spaß, denn sie vereint alles was ich von Herzen gerne mache:

Das Verfassen von Texten,
das Führen von Gesprächen
im psychologischen Sinne
und
kreatives Arbeiten.
Aber das Schönste und Wichtigste für mich ist es zu erleben
wie meine Teilnehmer durch das regelmäßige Meditieren wachsen,
Fortschritte machen und dadurch zu mehr Selbstwert und innerer Stärke gelangen.

Die Bedeutung meines Logos: Der Mandala-Blätter- bzw. der Blütenkranz stehen für Kreativität, deren verschiedene Farben spiegeln die Farben der Chakren wieder. Die Hand in der Mitte ist zum Chin-Mudra geformt, eine der bekanntesten Handhaltungen während der Meditation. Die junge Pflanze die von der Hand gehalten wird, steht für das kreative Wachstum, dass durch die regelmäßige Meditation möglich wird.